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Levicer Burg


Levicer Burg


Burg - ein Blick aus der Burggelände

     Die älteste historisch-architektonische Sehenswürdigkeit, der als Schmuckstück der Stadt Levice gilt, ist eine Burg aus Stein gebaut aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Die erste schriftliche Erwähnung über seine Existenz stammt aus dem Jahr 1318. Für seinen Aufbau wurde eine strategisch gut geschützte Stelle am Ende des Vorsprungs Štiavnicaer Gebirge ausgesucht, woher man einen ausgezeichneten Ausblick hatte und wo das sumpfige Terrain den Zugang zur Burg erschwert hat.     

     Matúš Èák Trenèiansky war der erste Burgbesitzer, der uns bekannt ist. Nach seinem Tod ist die Burg ins Königs Besitz übergegangen. Der König Karl Robert schenkte die Burg und das dazugehörige Herrschaftsgebiet seiner Frau Elisabet. Unter die an Bedeutung gewonnener Burg kamen Dorfbewohner aus der Umgebung, um sich dort niederzulassen und so ist im 14. Jahrhundert die Gemeinde Neue oder Große Levice entstanden, die zur Levicer Burg gehörte. Ihre wachsende Bedeutung bestätigt auch die Tatsache, dass der König Ludwig I. der Große hierhin die sogenannten palatinischen Versammlungen zusammenrief. Der Zweck dieser Versammlungen war verschiedene Probleme zu lösen. Im Jahr 1388 schenkte König Zigmund von Luxemburg die Burg mit dem dazugehörigen Herrschaftsgebiet Ladislav aus Šárovce, dessen Sohn Peter schon den Namen Lévai (Levicer) trug. Die Burg gehörte ihrem Stamm anderthalb Jahrhundert. Der letzte von ihnen, Jan, starb ohne Nachvolger und damit ist die Burg wieder zum Königsbesitz geworden. Aus dem Jahr 1434 stammt die Nachricht über einem Feuer, das Archivdokumente und Junkerurkunden zerstörte.

Levicer Burg

     Im 16. Jahrhundert wurde Levicer Burg Kriegsschauplatz für häufige Kämpfe gegen die Türken. Im Jahr 1543 wurde sie eine der 15 Verteidigungsfestungen gegen die türkische Eroberung. Im Jahr 1560 wurde der Burgbesitzer Štefan Dobó, der die Burggelände um einen befestigten Renaissanceschloß erweiterte. Nach dem Tod seines Sohnes Ferdinand wurde Sigfrid Kolonich der Burgbesitzer (Ehemann der Tochter von Ferdinand Dobó), der einen großen Teil seines Eigentums für die Burgerneuerung und Finanzierung der Burgbesatzung spendete. Er verschuldete sich so sehr, dass es nach seinem Tod niemanden gab, der ihm beerdigt und seine Schulden auf sich genommen hätte. König Ferdinand III. befehlte seinen Körper heimlich in die Gruft der Levicer Kirche st. Michal beizusetzen.
     Auf Grund zunehmender türkischer Gefährdung wurde die Burg im Jahr 1635 nach italienischem fortifikatorischem System erneuert, die Burggräben wurden mit Wasser gefüllt, es wurden Kanonenbasteien und Fallbrücke gebaut. In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts nahmen die türkischen Angriffe an ihrer Stärke zu und der Levicer Burg und ihrer Umgebung blieb es auch nicht erspart. Im Jahr 1663 übergab der zweite Kapitän Gašpar Bartakovits kampflos die Burg den Türken. Der Burgkapitän wurde Èatra Patra Ali paša. Am besten können wir uns die Burg aus dieser Zeit vorstellen, wenn wir die Burgbeschreibung von türkischen Reisenden Evliy Èelebi lesen: „Levicer Burg ist ein Bauwerk, das man sehen muss. Das Burginnere ist klein. Der Steinbau mit eckiger Form hat sechs kleine Türmchen. Im Inneren befinden sich das Kapitänshaus, die Rüstkammer und die Getreidekammern. Auf der Ostseite ist ein kleines Tor. Der innere Burggraben ist bis oben mit Wasser aus dem Fluss Hron gefüllt, die schlammig ist“. Die Türken blieben hier nur ein Jahr lang. Die Stadt wurde von der kaiserlichen Armee erobert, die Türken kapitulierten und verließen die Burg und die Stadt. Diesen Verlust könnten die Türken nicht ertragen, deshalb rüsteten sie eine Armee aus, um die Festung zu erobern. In diesen schweren Kämpfen, in denen auch der Kapitän der ungarischen Truppen Štefan Koháry gefallen ist, wurden die Türken besiegt.
     Die letzte bedeutende Epoche in der Burggeschichte waren die Jahren des Rákóczi Ständeaufstandes gegen die Habsburger. Im Jahr 1703 besetzten Levicer Burg Ladislav Ocskays Kuructruppen. Die Burg hielt Ferdinand Rákóczi II. für eine wichtige strategische Stelle. Im Jahr 1708 besetzte die Burg Ján Bottyán, der sie im Jahr 1709 zerstören ließ. In der Festung wurde Brand gelegt, die Schießpulverkammer wurde durch eine Explosion zerstört, die Burggräben und der Brunnen wurden verschüttet und somit verlor die Burg an ihrer strategischen Bedeutung als Kriegsfestung. Sie wurde dann nie mehr erneuert. Der erhaltene Teil der Burggelände, das Dobóover Schloss und die Hauptmanngebäude dienten den späteren Besitzern. Im Jahren von 1688 bis 1867 besaßen diese Gebäude Eszterházys, die ihren Besitz an Wiener Bankiers, Gebrüder Schoeller, verkauften. Ihrer Familie gehörte die Levicer Burg und das dazugehörige Herrschaftsgebiet bis zum Ende des 2. Weltkriegs.

 

Die Burglegende

Felician Zach, Mitglied der Matúš Èák Trenèianskys Gefolgschaft, wollte nach Trenèianskys Tod einen Anschlag auf König Karl Robert ausüben. Der ist aber fehlgeschlagen und als Vergeltung ließ der König seine ganze Familie bis zum dritten Geschlecht ermorden, obwohl sie unschuldig waren. Zachs schöne Tochter Šeba wurde unter der Burgmauer enthauptet. Deshalb erscheint ihr weinender Geist bis heute in der Burg, wo sie verzweifelt nach ihrem Mann und den Kindern sucht. Das Gespenst verschwindet erst bei Tagesanbruch.

Burggelände


 

datum: 21.7.2017

Namenstag hat: Daniel

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21.7.2017
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